Kalibrierung von kurzen Sensoren und Sensoren für Hygienebereiche

In vielen Verarbeitungsbetrieben, speziell in der Pharma- und Lebensmittelindustrie, wird eine Vielzahl von Sensoren verwendet, die auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Unternehmens abgestimmt sind. Diese Sensoren sind jedoch oft sehr kurz und in geometrischen Ausführungen gefertigt, die Probleme bei der Kalibrierung verursachen können. Generell wird davon ausgegangen, dass ein Sensor mindestens mit dem 15-fachen seines Durchmessers in die Kalibriervorrichtung (Trockenblock oder Flüssigbad) eingetaucht werden muss, um akkurate Messergebnisse zu erhalten. Das bedeutet, dass der aktive Teil des Sensors sich in einem Bereich mit homogener Temperatur befinden muss. Wenn dies nicht möglich ist, müssen andere Wege gefunden werden, um die Kalibrierung erfolgreich abzuschließen.
 
Eine Möglichkeit dieses Problem zu umgehen, ist die Kalibrierung in einem Flüssigbad. Allerdings erfordert dies einen Badtyp, in dem die Flüssigkeit axial umgewälzt wird, um die Homogenität der Temperatur bis hin zur Oberfläche zu gewährleisten. Zusätzlich ist oft eine „reine“ Kalibrierung erforderlich, was bedeutet, dass der Sensor nicht mit Silikon, Öl oder anderen Substanzen verunreinigt sein darf, die im Flüssigbad enthalten sein könnten. Aufgrund dieser Schwierigkeiten ist die Flüssigbadkalibrierung für kurze Sensoren oder Sensoren für Hygienebereiche oft nicht praktikabel.
 
Eine Alternative besteht darin, diese Art von Sensoren in einer Trockenblock-Vorrichtung zu kalibrieren.
 
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